Bayerische Zugspitzbahn - Triebwagen 309

 


Kurz nach seiner Anlieferung zeigt sich der gebraucht von der               
Berner Oberlandbahn erworbene Triebwagen 309 vor dem Grainauer Lokschuppen.
Entgegen der bisherigen Praxis behielt das Fahrzeug seine BOB - Nummer;
ebenso die beiden dazu passenden Vorstellwagen 211 und 213.
Ungewöhnlich schon aufgrund der 3-stelligen Zahlen ........

Mit Vorstellwagen 213 ( na klar, man ist auf der Steilstrecke....)
am ehemaligen Formvorsignal von Garmisch - Partenkirchen.
Diese 2-teilige Garnitur war nur selten zu beobachten; inzwischen gar nicht mehr:
Diese Garnitur wird zu Spitzenverkehrszeiten auf dem Talabschnitt eingesetzt - und dann natürlich 3-teilig.
Bei Schwach- / Normalverkehr fahren bevorzugt die Triebwagen 10 - 16 die Gesamtstrecke umsteigefrei durch.



Die kurze Sonnenphase während dieser Jahreszeit nutzt die komplette Garnitur
am 27.12.2002

Am Aulealm - Fussweg:  Oktober 2006 - ich habe 3 Anläufe gebraucht, bis die Wiederkäuer in der richtigen Position lagen.
Und nicht im entscheidenden Moment von dannen wackelten...


Beim ex Hp Rießersee

Am Hp Hausbergbahn     29.7.2002
Auf dem DB-Bahnsteig werden gerade die Betonmasten im Zuge der Reelekrifizierung des deutschen Außerfernbahn-Abschnittes umgeladen. Ein Narr, wer glaubt, im Jahre 12 n.B. werde solche Fracht per Bahn befördert. Die Masten “made in Hungary” wurden mit ungarischen LKW bis hierher gekarrt, erst die letzten Meter zum endgültigen Standort ging es per Bahn.
Der über 2 Jahrzehnte verwaiste DBAG-Bahnsteig wurde im Januar 2007 wieder in Betrieb genommen. Durch die unmittelbare Nähe zur Talstation der 2006 durch eine moderne Umlaufbahn ersetzten Hausbergbahn bietet sich das natürlich geradezu an.....


Im August 2002 verschandelte man dann die Gegend mit diesen Betonmasten auf der Außerfernbahn.
( Wenn sie als kleiner Häuslebauer bloß die falsch gefärbten Dachziegel verwenden, gibt´s Ärger. Aber ein derartiger optischer Kulturbolschewismus geht in Ordnung. )

im Oktober 2006 nahe Grainau

Bis zur Anlieferung der Triebwagen 12 - 16 fuhr diese Garnitur den überwiegenden Teil der Züge auf dem Talabschnitt. Der Triebwagen hat zwar Adhäsions- wie Zahnradantrieb, und ist für den Abschnitt Garmisch - Eibsee zugelassen. Für die Steigungen, wie sie oberhalb Eibsee vorkommen, ist das Fahrzeug nicht konstruiert worden.

Seitdem die Triebwagen 12 - 16 in Betrieb genommen worden sind,
ist es für den 309 ruhiger geworden, da man jetzt bevorzugt die Züge von Garmisch bis zum Platt durchlaufen läßt.

Der Fahrplan der Zugspitzbahn, wie er unter der Kursbuchtabelle 11031 veröffentlicht ist, läßt sich mit drei Zuggarnituren fahren.
Mit den Triebwagen 10  - 16 stehen hierfür 6 Triebwagen zur Verfügung.
Im Schwachlastverkehr verkehrt ein Triebwagen solo, wenn etwas mehr los ist, verkehren die Garnituren paarweise.

Dabei kann man immer noch im am stärksten beanspruchten Abschnitt oberhalb Eibsee mit zusätzlichen Zügen den Fahplan auf einen 30-Minuten Takt verdichten.

Wenn bei starkem Publikumsandrang alle Triebwagen für den Verkehr auf dem Zahnstangenabschnitt gebraucht werden, fährt der 309 die Talstrecke, und der Fahrgast muß in Grainau umsteigen.
Nur die ersten Züge in der Frühe laufen an solchen Tagen bis aufs Platt hinauf durch ; bzw. die letzten Züge vom Platt talwärts.

Der Betrieb bei der BZB wird sehr flexibel gefahren, daher kann man den 309 auch außerhalb von Spitzenlastzeiten auf der Talstrecke beobachten, aber das sind oft nur einzelne Zugpaare.  

 

4 x 270 kw // Adhäsion: 70 km/h -- Zahnrad: 30 km/h  //  44,2 to // LüK 17200 mm

 

 

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